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Das Mädchen mit den zwei Blutgruppen: Unglaubliche Fallgeschichten aus der Medizin

Das Mädchen mit den zwei Blutgruppen: Unglaubliche Fallgeschichten aus der Medizin *Alle Preisangaben inkl. USt
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Das perfekte Buch für Hypochonder - von Dr. House wärmstens empfohlen! Warum ein Gebiss monatelang im Hals stecken und Haare waschen zu einem Schlaganfall führen kann: eine ungewöhnliche Sammlung von wahren und bizarren Fallgeschichten aus der Medizin. Wussten Sie, dass sich eine verrutschte Kunstlinse durch eine Fahrt mit der Achterbahn wieder in die richtige Position bringen lässt? Dass man auch mit einem 30 Zentimeter langen Messer im Rücken meilenweit laufen kann? Dass ein Arzt während einer Notoperation den Patienten vor einer tödlichen Hirnblutung mit dem Kaugummi des Assistenten rettete? Oder dass der blau angelaufene Körper einer jungen Frau nicht auf den von Fachärzten vermuteten Sauerstoffmangel, sondern auf die Farbe ihrer neuen Bettwäsche zurückgehen kann? Die Ärztin und Wissenschafts-Journalistin Martina Frei erzählt in diesem Buch von seltenen, unglaublichen und skurrilen Fällen, von Verletzungen, Diagnosen, Todesarten und Heilungsmethoden, die ihr und Kollegen aus aller Welt untergekommen sind und die garantiert in keinem medizinischen Lehrbuch stehen.

Autorin

Dr. Martina Frei, geboren 1965, hat in Freiburg und München Medizin studiert. Acht Jahre lang arbeitete sie als Ärztin in Deutschland und der Schweiz. Ungefähr nach der 1368. Mittelohrentzündung wechselte sie auf die Ringier-Journalistenschule und arbeitet heute als Wissenschafts-Redakteurin beim Zürcher Tages-Anzeiger. Die unglaublichen Medizin-Fälle erscheinen seit Oktober 2009 als wöchentliche Kolumne im Tages-Anzeiger. Martina Frei lebt in Zürich.

Leseprobe

Wenn künftig Schwindelkranke auf Jahrmärkte pilgern, können sich die Schausteller bei einem Wissenschaftler in Bayern bedanken. Er hat eine höchst unterhaltsame Behandlungsmethode gegen die lästigen Gleichgewichtsstörungen entdeckt. Und er ist ein Paradebeispiel für eine geradezu märchenhafte Heilung. Kaum setzte er sich auf, schwindelte dem damals 42-jährigen Mann. Bewegte er den Kopf nach links: Schwindel. So ging das seit rund vier Wochen, und es wurde immer schlimmer. Die Schwindelattacken traten mehrfach täglich auf und dauerten bis zu zehn Minuten. Sogar nachts erwachte er mit Schwindel und Brechreiz. Auf Anraten eines Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten machte der Patient dreimal täglich eine Übung, bei der er den Kopf zur Seite drehen und sich hinlegen musste. Doch es wurde nur noch schlimmer - bis er einen "Märchenwald" besuchte und dort ein Eichhörnchen ritt. Seine Kinder durften in dem Freizeitpark bei München nämlich nicht ohne Begleitung Erwachsener Achterbahn fahren. Also opferte sich der Vater für zwei Fahrten in der "Oachkatzelbahn" (Eichkätzchenbahn). Der Erfolg war unmittelbar und dauerhaft: Sein Schwindel war weg. Die Beschleunigungskräfte der Bahn katapultierten vermutlich kleine Kristalle in seinem Innenohr irgendwohin, wo sie nicht mehr störten. Damit war der "gutartige anfallsweise Lagerungsschwindel", an dem der Familienvater gelitten hatte, geheilt. Keine andere Schwindelform ist so häufig wie diese. Schuld daran sind kleine Kalziumkarbonatkristalle, die auf Beschleunigungsrezeptoren im Innenohr sitzen. Das Innenohr besteht (unter anderem) aus drei winzigen, gebogenen Gängen. Sie sind mit Flüssigkeit gefüllt. Bewegt sich der Mensch, bleibt die Flüssigkeit aufgrund ihrer Trägheit zunächst zurück. Feine Sensoren registrieren diese ...

Das Mädchen mit den zwei Blutgruppen: Unglaubliche Fallgeschichten aus der Medizin

Die Ärztin und Wissenschafts-Journalistin Martina Frei erzählt in diesem Buch von seltenen, unglaublichen und skurrilen Fällen, von Verletzungen, Diagnosen, Todesarten und Heilungsmethoden, die ihr und Kollegen aus aller Welt untergekommen sind und die garantiert in keinem medizinischen Lehrbuch stehen.

 

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