Was ist Blutarmut?

Mit der umgangssprachliche Bezeichnung "Blutarmut" bezeichnet man eine Anämie. Bei einer Blutarmut hat man zu wenig rote Blutkörperchen (Erythrozyten). Das Problem dabei: die roten Blutkörpchern enthalten Hämoglobin, das für den Transport von Sauerstoff zuständig ist. Hat man zu wenige rote Blutkörperchen, kann entsprechend weniger Sauerstoff transportiert werden. Da Sauerstoff ein wichtiger Energielieferant des Körpers ist, können die Zellen nicht im Vollbetrieb arbeiten. In der Folge fühlt man sich müde und schlapp.

Blutarmut (Anämie)
Blutarmut (Anämie)

Um die Energiezufuhr einigermaßen am Laufen zu halten, versucht der Körper, das Blut schneller fließen zu lassen. Dafür muss das Herz übermäßig pumpen. Doch das kostet Kraft. Man fühlt sich in der Folge schwach und schlapp. Häufige erste Symptome sind:

Bei einem Verdacht auf Blutarmut sollte man zum Arzt gehen. Dieser nimmt Blut ab und prüft einige Blutwerte (v.a. Hämoglobin, Transferrin und Ferritin). Anhand dieser Werte kann ein Arzt eine akute (meist temporäre) Anemie diagnostizieren.

Ursache einer Blutarmut

Eine Anämie kann genetisch bedingt sein. Häufiger ist jedoch eine temporäre Anamie, die durch außere Umstände verursacht wurde. Dazu zählen zum Beispiel:

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Prof. Dr. H. Schrezenmeier ist Ärztlicher Direktor des Instituts für Klinische Transfusionsmedizin und Immungenetik, DRK Blut- spendedienst Baden-Württemberg-Hessen und des Instituts für Transfusionsmedizin der Universität Ulm. Transfusionsmedizin der Universität Ulm.
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Der Laborwertbericht liefert Patienten viele Informationen. Dennoch sind viele mit der Entschlüsselung der Werte schlichtweg überfordert. Dieser Kompass führt den Leser durch den Zahlen und Wertedschungel und erklärt die wichtigsten Zusammenhänge. Die zentralen Begriffe der Labormedizin werden klar und verständlich aufbereitet. Laborwerte (GU Kompass Gesundheit)

Weiterlesen siehe Anämie.

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